Die Sache mit der Quota und den Datenbanken

Quota ist die technische Bezeichnung für die Menge an Speicherplatz, die dir zur Verfügung steht. Alle Uberspaces haben eine Quota von zehn GB. Falls diese Überschritten wird, legen wir eine Woche lang noch ein GB drauf, danach ist aber wirklich Schluss. In dem Fall schicken wir eine Mail an den Systemuser und sobald die Quota wieder unterschritten ist gibt’s natürlich auch eine Entwarnung per Mail.

Die Quota bezieht alles mit ein: Dein Home-Verzeichnis ~/ (und damit auch deine Mails), deinen DocumentRoot /var/www/virtual/$USER, deine Dateien unter /tmp und eben auch deine Datenbanken.


Ruby Update

Drei Wünsche auf einmal

Soeben haben wir die jeweils neueste Version des Ruby-Interpreters in den drei aktuellen API-Leveln installiert:

  • Ruby 2.2.2
  • Ruby 2.1.6
  • Ruby 2.0.0-p645

Dies beinhaltet auch ein Sicherheits-Update, das zugegebenermaßen bereits überfällig war. Wir geloben Besserung und werden euch von nun an neue Versionen möglichst zeitnah^Wbald bereitstellen.


LinuxCon Japan 2015

Moritz und ich, wir haben es uns gegönnt und sind für eine Woche nach Tokyo geflogen. Dort haben wir der LinuxCon Japan einen Besuch abgestattet, bei der auch für uns einige interessante Themen dabei waren. Außerdem sind wir der Meinung, dass Tokyo eine großartige Stadt ist, die man mal gesehen haben muss.

So sind wir vergangene Woche Montag in den Flieger gestiegen und haben uns die Tortur angetan, über 16 Stunden in einen Flugzeugsitz eingeklemmt zu verbringen. Der Flug ging über Istanbul nach Tokyo Narita, den im Osten der Stadt gelegenen Flughafen. Zusammen mit der Zeitverschiebung sind wir erst am Abend des Dienstag angekommen, so dass wir uns auf eine Nudelsuppe und mehr noch auf ein Bett freuten. Aber die erste Attraktion der Stadt lag bereits auf dem Weg und war unausweichlich.


Redis 3.0.2 und 2.8.21

Wo wir gerade dabei sind: Neu angelegte Redis-Datenbanken gibt’s ab sofort in Version 3.0.2.

Für bereits vorhandene Datenbanken musst du etwas tricksen: Passe deine ~/service/redis/run-Datei auf den neuen Pfad an, aus …

#!/bin/sh
redis-server ~/.redis/conf 2>&1

… mache für Version 2.8.21….

#!/bin/sh
export REDISPATH="/package/host/localhost/redis-2"
exec $REDISPATH/bin/redis-server ~/.redis/conf 2>&1

… oder für die Mutigen:

#!/bin/sh
export REDISPATH="/package/host/localhost/redis-3"
exec $REDISPATH/bin/redis-server ~/.redis/conf 2>&1

… damit springst du von Version 2 auf Version 3. Da Versionssprünge auf andere Major-Versionen unter Umständen schief gehen können, raten wir dir ausdrücklich dazu, bei Version 2 zu bleiben - es sei denn, du weißt, was du tust.


Python 2.7.10, 3.4.3 und 3.5.0

Aktuelle Versionen von Python sind auf alle Servern verteilt, weitere Informationen dazu wie gewohnt im Wiki.

Unter den Symlinks unter /package/host/localhost haben wir angepasst:

python-2.7 -> python-2.7.10
python-3.4 -> python-3.4.3

Neu hinzugekommen ist python-3.5. Außerdem haben wir geändert:

python-3 -> python-3.4

Wenn du also python-2.7, python-3.4, python-2 oder python-3 als Pfadangabe in deinen Scripten benutzt, reicht es, deinen Dienst einfach neu zu starten. Sobald wir sicher sind, dass der Sprung von Version 3.4 auf 3.5 nichts kaputt macht, werden wir python-3 auf python-3.5 legen.


Time to relax: CouchDB 1.6.1

Updates, Updates, Updates. Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

Eine frische CouchDB ist auf allen Servern verteilt, weitere Informationen dazu wie gewohnt im Wiki.

Neu angelegte Datenbanken gibt’s ab sofort in Version 1.6.1, für bereits vorhandene Datenbanken müsst ihr etwas tricksen: Passt eure ~/service/couchdb/run-Datei auf den neuen Pfad an. Aus …

export COUCHPATH="/package/host/localhost/couchdb-1.5/"

… mach …

export COUCHPATH="/package/host/localhost/couchdb-1.6/"

Dann noch ein beherztes …

[moritz@andromeda ~]$ svc -du ~/service/couchdb

Er voilà:

[moritz@andromeda ~]$ tail     ~/service/couchdb/log/main/current | tai64nlocal
2015-06-11 09:54:45.707333500 Apache CouchDB 1.6.1 (LogLevel=info) is starting.
2015-06-11 09:54:45.940712500 Apache CouchDB has started. Time to relax.

Erlang/OTP 17.5

Ein frisches Erlang ist auf allen Servern verteilt, weitere Informationen dazu wie gewohnt im Wiki.

Unter den Symlinks unter /package/host/localhost haben wir angepasst:

erlang -> erlang-17
erlang-17 -> erlang-17.5

Wenn ihr also erlang in eueren Scripten benutzt, reicht es, den Dienst einfach neu zu starten.

Alternativ zur Angabe des vollen Pfades könnt ihr eure .bash_profile anpassen. Wenn ihr euch da auf die Major-Version 17 festlegen wollt, ginge das per …

PATH=/package/host/localhost/erlang-17/bin:$PATH

Das hat den Vorteil, dass du Minor-Releases ohne Zutun bekommst und immer auf dem aktuellen Stand bist: Wenn wir z.B. Version 17.6 verteilen, brauchst du deine Scripte nur neu starten und bist automatisch auf der neuen Version.


node.js 0.12.4

Kurz und schmerzlos wie immer: Ein frisches node.js ist auf allen Servern verteilt, weitere Informationen dazu wie gewohnt im Wiki.

Unter den Symlinks unter /package/host/localhost haben wir angepasst:

nodejs-0.12 -> nodejs-0.12.4

Wie gehabt bleibt vorerst:

nodejs-0 -> nodejs-0.10

Wenn ihr also nodejs-0.12 in eueren Scripten benutzt reicht es, den Dienst einfach neu zu starten.


Mit dem Jobrad ins Büro

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem günstigen Fahrrad für den Winter. Irgendwie muss man als oft vor dem Rechner sitzender Admin ja fit halten. Die durch viel Schweiss und etwas Disziplin im letzten Jahr verlorenen 12kg sollten über den Winter ja nicht schleichend eine Rückkehr feiern können.

Nachdem es im letzten Sommer bereits ein modernes Alu-Rennrad wurde, gesellte sich im Herbst ein klassischer Stahl-Renner zu meiner Sammlung.* Im Winter sollte es dann aber ein Fahrrad mit Profilreifen und Scheibenbremsen werden, dem auch Schlamm, Schnelligkeit, holpriges Gelände und die Kombination aus all dem nichts ausmachen. Zuerst liebäugelte ich mit einem Mountainbike, dann erschien mir die Faktoren bequemer Sitzposition und agilere Lenkung eines Rennrads aber doch als die bessere Option.


Zugriff auf's Dashboard nach Googles OpenID 2.0-Apokalypse

Wir haben bereits vermehrt per Twitter darauf hingewiesen und auch Google hat bei jedem OpenID-Login mit einem Google-Account vehement auf das Ende des Supports von OpenID 2.0 hingewiesen und nun, da der 20. April hinter uns liegt, schlagen bei uns die Support-Anfragen auf, dass einige User nicht mehr an das Dashboard ihrer Uberspaces kommen, weil sie sich bisher vollständig auf OpenID verlassen haben.

Für diejenigen, die die Warnung beim Login der letzten Monaten übersehen haben, möchten wir hier kurz erläutern, wie sich der Zugriff auf das Dashboard wiederherstellen lässt - einen SSH-Zugang oder Zugriff auf die primäre Mailadresse vorausgesetzt.